Wie ist meine IP

Ihre öffentliche IP-Adresse ist die Nummer, unter der Ihr Anschluss im Internet erreichbar ist; jede besuchte Website sieht sie. Diese Seite liest sie aus Ihrer Verbindung aus und zeigt IPv4, IPv6, Provider, ASN, Zeitzone und ungefähren Standort. Beispiel: Ein Telekom-Anschluss erscheint als AS3320 Deutsche Telekom AG in Deutschland.

Ihre IP-Adresse wird erkannt...

Ihre öffentliche IP-Adresse

IPv6:

Standort

ISP / Organisation

Zeitzone

Koordinaten

Postleitzahl

Netzwerk

Verbindungs-Steckbrief und VPN-Check

Alles, was eine Website bei diesem Besuch von Ihnen lesen kann, nebeneinander. Weichen die Zeitzone Ihrer IP-Adresse und die Zeitzone Ihres Browsers voneinander ab, kann das an einer Reise oder einer falsch gestellten Systemuhr liegen – läuft dabei ein VPN, verrät der Browser Ihre echte Region.

Feld Wert

Zeitzonen stimmen überein: Browser und IP-Adresse zeigen auf dieselbe Region – hier verrät sich nichts.

Zeitzonen weichen ab: Ihr Browser meldet eine andere Region als Ihre IP-Adresse. Ohne VPN ist das harmlos, mit aktivem VPN ist es ein Zeitzonen-Leck.

Datenschutzhinweis: Adresse und Standort fragt Ihr Browser direkt bei öffentlichen IP- und Geo-Diensten ab; deren Antworten laufen nicht über unseren Server und wir speichern sie nicht. Wie jeder Webserver sieht unser Server allerdings die IP-Adresse, mit der Sie diese Seite aufrufen.

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Welche IP-Adressen hat mein Anschluss?

Ein normaler Haushalt betreibt mehrere Adressen gleichzeitig. Nur die öffentlichen verlassen die Wohnung; die privaten gelten ausschließlich im eigenen Netz.

Adresse Beispiel Wo sie gilt Wer sie sieht
Öffentliche IPv4 203.0.113.42 Im Internet, vom Provider an den Router vergeben Jede Website und jeder Server, den Sie kontaktieren
Öffentliche IPv6 2001:db8:2f:1a::7 Im Internet; der Provider delegiert ein Präfix pro Anschluss (häufig /56 oder /64), jedes Gerät bildet daraus eigene Adressen Jede Website und jeder Server, den Sie kontaktieren
Private LAN-Adresse (RFC 1918) 192.168.178.25 Nur im eigenen WLAN oder LAN Nur Geräte im selben Netz
Router- bzw. Gateway-Adresse 192.168.178.1 Der Router selbst im LAN Nur Geräte im selben Netz
CGNAT-Adresse (DS-Lite, RFC 6598) 100.72.14.3 Zwischen Router und Provider Weder Websites noch Nachbargeräte

Wo finde ich die IP-Adresse meiner Geräte?

Das Betriebssystem zeigt immer nur die private Adresse im Heimnetz. Die öffentliche Adresse steht im Router – oder oben auf dieser Seite.

Gerät Wo Sie nachsehen Welche Adresse Sie sehen
Windows 11 Einstellungen, Netzwerk und Internet, WLAN oder Ethernet, Hardwareeigenschaften – oder ipconfig in der Eingabeaufforderung Private LAN-Adresse
macOS Systemeinstellungen, Netzwerk, Details, TCP/IP Private LAN-Adresse
Android Einstellungen, WLAN, Netzwerk antippen, Erweitert Private LAN-Adresse und IPv6
iPhone und iPad Einstellungen, WLAN, das (i) neben dem Netz Private LAN-Adresse
Router (FRITZ!Box, Speedport) fritz.box bzw. speedport.ip im Browser öffnen, dann Internet oder Online-Monitor Öffentliche IPv4 und IPv6
Diese Seite Einfach öffnen – ohne Login und ohne Klick Öffentliche IPv4 und IPv6

Ist meine IP-Adresse im Internet sichtbar?

Ja, und das muss auch so sein. Jede Anfrage trägt Ihre öffentliche Adresse als Absender, sonst wüsste die Antwort nicht, wohin sie zurücksoll. Websites, Werbenetzwerke, Mailserver und Spieleserver sehen sie deshalb und schreiben sie meist in ihre Protokolle. Was sie nicht sehen: Ihren Namen, Ihren Anschluss und das einzelne Gerät hinter dem Router.

Hat man immer die gleiche IP-Adresse?

Meistens nicht. Die meisten Privatanschlüsse bekommen eine dynamische Adresse, die sich bei jeder Neuverbindung des Routers ändert; viele Provider erzwingen ohnehin alle 24 Stunden oder nach einem Wartungsfenster eine Neuverbindung. Im Mobilfunk wechselt sie noch häufiger, weil sich das Gateway ändert. Eine feste Adresse ist ein kostenpflichtiger Zusatz und lohnt sich vor allem für Server, VPN-Endpunkte und Firewall-Regeln.

Was kann man mit einer IP-Adresse alles herausfinden?

Für jeden ablesbar

  • Das Land und die Region, auf die der Adressblock beim Regionalregister eingetragen ist
  • Eine ungefähre Stadt mit Postleitzahl und Koordinaten – nicht Ihre Wohnadresse
  • Provider oder Hoster samt AS-Nummer
  • Ob es sich um einen Geschäfts-, Mobilfunk-, Hosting- oder bekannten VPN-Ausgang handelt
  • Zeitzone des Adressblocks

Nur der Provider weiß es

  • Ihren Namen und Ihre Anschrift
  • Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Vertragsdaten
  • Welches Gerät im Haushalt online war
  • Welche Seiten Sie besucht haben

Wie ändere oder verberge ich die hier angezeigte IP-Adresse?

  • Router eine Minute vom Strom trennen: Bei einem dynamischen Anschluss vergibt der Provider danach meist eine neue Adresse.
  • VPN einschalten: Diese Seite muss dann Land und Provider des Ausgangsservers zeigen – der schnellste Beweis, dass der Tunnel steht.
  • Netz wechseln: Mobile Daten und WLAN laufen über verschiedene Provider, entsprechend ändert sich auch die AS-Nummer.
  • Tor für einzelne Sitzungen nutzen: Statt Ihrer Adresse erscheint die des Exit-Knotens, allerdings mit spürbarer Verzögerung.
  • Vor dem eigenen Provider verbirgt nichts die Adresse: Er weiß immer, welchem Anschluss sie zugewiesen war.

Über Wie ist meine IP

Diese Seite beantwortet die Frage „Wie ist meine IP?“ ohne Umwege: Sie öffnen sie, und die öffentliche IPv4-Adresse Ihres Anschlusses steht in großen Ziffern vor Ihnen – dazu die IPv6-Adresse, falls Ihr Provider Dual-Stack fährt. Die Adresse wird nicht aus Ihrem Betriebssystem gelesen, denn dort steht nur die private Adresse aus dem Heimnetz. Sichtbar ist die Absenderadresse, mit der Ihr Router im Internet auftritt – genau die Zahl, die jede Website, jeder Mailserver und jeder Spieleserver von Ihnen sieht.

Unter der Adresse stehen die Angaben, die sich aus öffentlichen Registrierungsdaten ableiten lassen: Provider und dessen AS-Nummer, Land, Region und Stadt, Postleitzahl, Koordinaten, Zeitzone und der Netzbereich, zu dem Ihre Adresse gehört. Eine Karte zeigt, welchem Gebiet der Block zugeordnet ist. Wichtig dabei: Das Land stimmt fast immer, die Stadt ist eine Schätzung. Geodatenbanken verorten einen Adressblock dort, wo der Provider ihn registriert hat, nicht dort, wo Ihr Router steht. Bei Mobilfunk und DS-Lite kann das Ergebnis hunderte Kilometer daneben liegen.

Der Verbindungs-Steckbrief geht einen Schritt weiter. Er stellt nebeneinander, was Ihre IP-Adresse verrät und was Ihr Browser von sich aus preisgibt: die Zeitzone laut IP gegen die Zeitzone, die der Browser meldet, dazu die eingestellte Sprache. Stimmen beide Zeitzonen überein, ist alles unauffällig. Weichen sie ab, während ein VPN läuft, verrät der Browser Ihre echte Region – ein klassisches Zeitzonen-Leck, das ein reiner Adressabgleich nicht aufdeckt. Den kompletten Steckbrief kopieren Sie mit einem Klick als Tabelle oder speichern ihn als Textdatei, etwa für ein Support-Ticket.

Typische Anlässe: Sie wollen prüfen, ob ein VPN wirklich aktiv ist. Sie brauchen Ihre aktuelle Adresse für eine Firewall-Freigabe. Sie kontrollieren nach einem Router-Neustart, ob der Provider eine neue Adresse vergeben hat. Oder Sie wollen wissen, ob Ihr Anschluss überhaupt IPv6 spricht. Die Abfrage läuft ohne Anmeldung und ohne Installation; Adresse und Standort holt Ihr Browser direkt bei den öffentlichen Diensten, wir speichern das Ergebnis nicht.

Anwendungsfälle

Prüfen, ob ein VPN wirklich aktiv ist: Nach dem Verbinden müssen hier Adresse, Land und Provider des VPN-Servers stehen, nicht Ihre eigenen.
Die eigene öffentliche IPv4 an einen Administrator durchgeben, damit er sie in eine Firewall-, VPN- oder RDP-Freigabe einträgt.
Nach einem Router-Neustart kontrollieren, ob der Provider eine neue Adresse vergeben hat – wichtig für DynDNS und selbst gehostete Dienste.
Testen, ob der Anschluss überhaupt IPv6 spricht, bevor Sie einen Dienst per IPv6 erreichbar machen.
Bei Geoblocking nachsehen, welchem Land Ihre Adresse zugeordnet wird, wenn ein Streaming-Dienst oder Shop den Zugriff verweigert.

Anleitung

1

Öffnen Sie die Seite – die Abfrage startet von allein und Ihre öffentliche IPv4-Adresse erscheint in großen Ziffern.

2

Prüfen Sie die IPv6-Zeile darunter: Steht dort eine Adresse, ist Ihr Anschluss dual-stack-fähig.

3

Lesen Sie die Detailkarten zu Standort, Provider mit AS-Nummer, Zeitzone, Koordinaten, Postleitzahl und Netzbereich.

4

Vergleichen Sie im Verbindungs-Steckbrief die Zeitzone Ihres Browsers mit der Zeitzone der IP-Adresse – eine Abweichung deutet auf ein VPN oder ein Leck hin.

5

Kopieren Sie den Steckbrief als Tabelle oder speichern Sie ihn als Textdatei; nach einem Netzwechsel genügt ein Klick auf Aktualisieren.

Profi-Tipps

  • Öffnen Sie die Seite einmal im WLAN und einmal über mobile Daten: Unterscheiden sich Provider und AS-Nummer, laufen die Verbindungen tatsächlich getrennt.
  • Meldet der Steckbrief eine Zeitzonen-Abweichung, verrät Ihr Browser trotz VPN die echte Region – Zeitzone im System anpassen oder einen anderen VPN-Standort wählen.
  • Fehlt die IPv6-Zeile, ist Ihr Anschluss reines IPv4 oder IPv6 ist im Router abgeschaltet; bei DS-Lite ist es umgekehrt und die IPv4 stammt aus dem CGNAT-Bereich 100.64.0.0/10.
  • Klicken Sie nach jedem Netzwechsel auf Aktualisieren statt die Seite neu zu laden – die Abfrage läuft erneut, ohne dass die ganze Seite neu aufgebaut wird.
  • Kopieren Sie den Steckbrief als Tabelle in Ihr Support-Ticket: Adresse, Provider, ASN und Zeitzone ersparen dem Support die erste Rückfrage.

Häufig gestellte Fragen

Die große Zahl oben auf dieser Seite ist Ihre aktuelle öffentliche IP-Adresse, zum Beispiel 203.0.113.42. Sie stammt nicht aus Ihrem Gerät, sondern aus dem Verbindungsaufbau: Die Abfrage liest die Absenderadresse aus, mit der Ihr Router im Internet auftritt. Wechseln Sie von WLAN auf Mobilfunk und klicken Sie auf Aktualisieren, ändert sich die Anzeige sofort.

Ja. 192.168.1.1 liegt im Bereich 192.168.0.0/16, den RFC 1918 als privat reserviert. Solche Adressen werden im Internet nicht geroutet, gelten nur im eigenen Netz und sind in Millionen Haushalten identisch. In Deutschland ist 192.168.1.1 oder 192.168.178.1 meist der Router selbst – deshalb erreichen Sie darüber die Oberfläche Ihrer FritzBox oder Ihres Speedports.

Nicht auf Ihrem Gerät. Die öffentliche Adresse vergibt der Provider aus seinem Adresspool und ordnet sie in seinen Systemen Ihrem Anschluss zu. Web-, Mail- und CDN-Server speichern sie zusätzlich in ihren Zugriffsprotokollen. Die private LAN-Adresse dagegen vergibt Ihr Router per DHCP und merkt sie sich nur, solange die Lease läuft – üblicherweise 24 Stunden.

Das hängt davon ab, wer speichert. Zugangsanbieter halten die Zuordnung von Adresse und Anschluss in der Regel nur wenige Tage vor. Webserver-Protokolle mit Ihrer Adresse werden häufig nach 7 bis 90 Tagen gelöscht oder gekürzt. Im Router läuft die DHCP-Lease Ihres Geräts meist 24 Stunden, danach wird sie erneuert oder verfällt.

Adressblöcke gehören nicht Ihnen. Die IANA vergibt sie an regionale Registries, für Europa an das RIPE NCC, das sie wiederum Providern und Firmen zuweist. Diese betreiben sie unter einer AS-Nummer. Die Whois-Datenbank des RIPE NCC nennt deshalb Ihren Provider, nicht Ihren Namen – für einen Telekom-Block etwa die Deutsche Telekom AG mit AS3320.

Zwei gleichzeitig. Im WLAN bekommt das Handy eine private Adresse wie 192.168.178.32, im Mobilfunknetz meist eine Adresse aus dem CGNAT-Bereich 100.64.0.0/10. Nach außen sichtbar ist in beiden Fällen nur die öffentliche Adresse des Netzbetreibers – genau die, die diese Seite anzeigt. Öffnen Sie die Seite einmal im WLAN und einmal mit mobilen Daten, sehen Sie den Unterschied.

Ja, und zwar oft. Beim Wechsel von Funkzelle oder Gateway kann der Mobilfunkanbieter eine andere öffentliche Adresse zuweisen; beim Umschalten zwischen WLAN und mobilen Daten ändert sie sich fast immer. Zusätzlich vergeben iOS und Android pro WLAN eine zufällige MAC-Adresse, wodurch sich die private Adresse im Heimnetz ändert – die öffentliche bleibt davon unberührt.

Jeder Server, mit dem Sie sich verbinden, sieht sie zwangsläufig, sonst käme keine Antwort zurück. Das gilt auch für Spiele- und Mailserver sowie für eingebettete Inhalte auf fremden Seiten. Andere Nutzer sehen sie nur bei einer direkten Verbindung, etwa bei Peer-to-Peer-Downloads oder manchen Videochats. Allein über einen Chat oder ein soziales Netzwerk ist sie nicht abrufbar.

Ein typisches Heimnetz nutzt 192.168.178.0/24 (FritzBox) oder 192.168.0.0/24. Der Router belegt die .1, die übrigen Adressen verteilt er per DHCP an Notebooks, Smartphones, Drucker und Smart-Home-Geräte. Die Liste aller vergebenen Adressen steht in der Router-Oberfläche unter Heimnetz beziehungsweise Angeschlossene Geräte – nicht auf dieser Seite, die nur die Sicht von außen zeigt.

Weil die Zuordnung aus einer Datenbank stammt, die Adressblöcke dort verortet, wo der Provider sie registriert hat. Bei DSL liegt das Ergebnis oft im richtigen Bundesland, aber in der falschen Stadt; im Mobilfunk kann es hunderte Kilometer danebenliegen, weil der Verkehr über ein zentrales Gateway austritt. Das Land stimmt fast immer, die Stadt ist eine Schätzung.

Quellen und Standards

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