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Eisprungrechner

Ein Eisprungrechner schätzt den Eisprung nach der Regel „erster Tag der letzten Periode plus Zykluslänge minus 14 Tage“. Fruchtbar sind die fünf Tage davor und der Eisprungtag selbst; dieser Rechner markiert zusätzlich den Folgetag als Sicherheitspuffer. Beispiel: Periodenbeginn 1. März, Zyklus 28 Tage – Eisprung am 15. März, fruchtbares Fenster vom 10. bis 16. März.

Durchschnitt 28 Tage

Fruchtbarste Tage
Geschätzter Eisprung

Fruchtbarkeitskalender

Periodentage
Fruchtbares Fenster
Eisprungtag
Erwartete nächste Periode
Blutung und fruchtbar

Bei kurzen Zyklen beginnt das fruchtbare Fenster, bevor die Blutung endet. Tage, die beides sind, behalten die Farbe der Periode und bekommen einen pinken Rand – sie gehören zu dem oben angezeigten fruchtbaren Fenster.

Nächste Periode
Fruchtbarkeit Beginn
Eisprung
Fruchtbarkeit Ende
Einnistungsfenster
Test sinnvoll ab
Voraussichtlicher Geburtstermin

Kommende Zyklen

Zyklus Periodenbeginn Fruchtbares Fenster Eisprung

Termine exportieren

Erzeugt fruchtbare Tage, Eisprung- und Periodentermine der nächsten sechs Zyklen als Datei für Google Kalender, Apple Kalender oder Outlook. Die Datei entsteht in Ihrem Browser.

Hinweis: Der Eisprungrechner liefert statistische Schätzwerte auf Basis Ihrer Angaben. Er ist kein Verhütungsmittel und ersetzt keine ärztliche Beratung.

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Eisprung und fruchtbare Tage nach Zykluslänge

Alle Angaben in Tagen nach dem ersten Periodentag (Tag 0 = Beginn der Blutung). Der Eisprung liegt immer rund 14 Tage vor der nächsten Blutung – mit der Zykluslänge verschiebt sich also die erste Zyklushälfte, nicht die zweite. Das Fenster umfasst die fünf Tage vor dem Eisprung, den Eisprungtag und einen Tag Sicherheitspuffer danach.

Zykluslänge Eisprung Fruchtbares Fenster Nächste Periode
21 Tage Tag 7 Tag 2–8 Tag 21
22 Tage Tag 8 Tag 3–9 Tag 22
23 Tage Tag 9 Tag 4–10 Tag 23
24 Tage Tag 10 Tag 5–11 Tag 24
25 Tage Tag 11 Tag 6–12 Tag 25
26 Tage Tag 12 Tag 7–13 Tag 26
27 Tage Tag 13 Tag 8–14 Tag 27
28 Tage Tag 14 Tag 9–15 Tag 28
29 Tage Tag 15 Tag 10–16 Tag 29
30 Tage Tag 16 Tag 11–17 Tag 30
31 Tage Tag 17 Tag 12–18 Tag 31
32 Tage Tag 18 Tag 13–19 Tag 32
33 Tage Tag 19 Tag 14–20 Tag 33
34 Tage Tag 20 Tag 15–21 Tag 34
35 Tage Tag 21 Tag 16–22 Tag 35

Wenn Sie den Blutungsbeginn wie in der Frauenarztpraxis üblich als Zyklustag 1 zählen, entspricht „Tag 14“ in dieser Tabelle dem Zyklustag 15.

Wie viele Tage nach der Periode ist man fruchtbar?

Das hängt allein von der Zykluslänge ab. Bei 28 Tagen beginnt das fruchtbare Fenster neun Tage nach Blutungsbeginn und reicht bis Tag 15, bei 35 Tagen liegt es zwischen Tag 16 und Tag 22, bei 21 Tagen schon zwischen Tag 2 und Tag 8. Da eine Blutung drei bis sieben Tage dauert, kann das Fenster bei kurzen Zyklen unmittelbar nach der Periode beginnen.

Wie viele Tage liegen zwischen Periode und Eisprung?

Die zweite Zyklushälfte – die Lutealphase zwischen Eisprung und nächster Blutung – ist mit 12 bis 16 Tagen bei fast allen Frauen ähnlich lang; schwanken kann vor allem die erste Hälfte. Deshalb rechnet der Eisprungrechner rückwärts: Eisprung = Zykluslänge minus 14 Tage nach dem Blutungsbeginn. Bei 26 Tagen sind das 12 Tage, bei 32 Tagen 18 Tage.

Wie berechnet man den Eisprung bei unregelmäßigem Zyklus?

Notieren Sie mindestens sechs Zyklen und rechnen Sie mit beiden Extremwerten. Nach der Regel dieses Rechners ergibt der kürzeste Zyklus minus 19 Tage den ersten möglicherweise fruchtbaren Tag und der längste Zyklus minus 13 Tage den letzten. Bei Zyklen zwischen 26 und 32 Tagen reicht das Fenster damit von Tag 7 bis Tag 19 nach Blutungsbeginn. Stellen Sie den Regler Zykluslänge einmal auf Ihren kürzesten und einmal auf Ihren längsten Wert und vergleichen Sie beide Kalender.

Kann man zwei Tage nach dem Eisprung noch schwanger werden?

Praktisch nein. Die Eizelle ist nur 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig; danach endet die Chance auf eine Empfängnis in diesem Zyklus. Weil der genaue Zeitpunkt des Eisprungs aber selten stundengenau bekannt ist, markiert der Rechner sicherheitshalber noch den Tag nach dem berechneten Eisprung als fruchtbar – der übernächste Tag zählt nicht mehr dazu.

Woran merkt man, dass der Eisprung vorbei ist?

Drei Zeichen kehren sich um: Der Zervixschleim wird wieder zäh und trüb statt klar und spinnbar, die Basaltemperatur steigt innerhalb von ein bis zwei Tagen um 0,2 bis 0,5 °C und bleibt bis zur Periode erhöht, und ein eventueller Mittelschmerz lässt nach. Die Temperaturkurve bestätigt den Eisprung allerdings erst im Nachhinein – planen lässt sich damit nichts mehr.

Wann ist nach dem Eisprung ein Schwangerschaftstest sinnvoll?

Die Einnistung findet 6 bis 12 Tage nach dem Eisprung statt; erst danach bildet der Körper das Schwangerschaftshormon hCG, und es dauert noch einige Tage, bis der Wert im Urin messbar ist. Aussagekräftig ist ein Test deshalb ab dem Tag der erwarteten Periode, rund 14 Tage nach dem Eisprung. Genau dieses Datum steht in der Kachel „Test sinnvoll ab“ unter dem Kalender; sehr empfindliche Frühtests können einige Tage vorher anschlagen, ein negatives Ergebnis sagt dann aber wenig aus.

Wie zuverlässig ist ein Eisprungrechner?

Die Rechnung ist exakt, die Biologie nicht. Selbst bei regelmäßigen Zyklen kann der Eisprung um mehrere Tage schwanken, etwa nach Stress, Krankheit, Schichtarbeit oder dem Absetzen der Pille. Als Planungshilfe bei Kinderwunsch ist der Rechner deshalb gut geeignet, zur Verhütung nicht: Rechnerisch bestimmte Tage sind kein sicherer Schutz vor einer Schwangerschaft. Auch die Grundwerte sind Näherungen: Dieser Rechner folgt der BZgA mit einer Spermienüberlebenszeit von bis zu fünf Tagen und einer Lutealphase von 12 bis 16 Tagen. Der ebenfalls unten verlinkte NHS nennt bis zu sieben Tage und 10 bis 16 Tage – nach diesen Werten kann das fruchtbare Fenster zwei Tage früher beginnen als hier markiert.

Quellen

Über Eisprungrechner

Der Eisprungrechner übersetzt zwei Angaben – den ersten Tag Ihrer letzten Periode und Ihre durchschnittliche Zykluslänge – in konkrete Termine: den geschätzten Eisprung, das fruchtbare Fenster davor, die nächste erwartete Blutung und die Prognose für die sechs folgenden Zyklen.

Grundlage ist die Lutealphase. Die zweite Zyklushälfte zwischen Eisprung und Periode ist mit 12 bis 16 Tagen bei fast allen Frauen ähnlich lang, während sich Zyklusunterschiede fast vollständig in der ersten Hälfte abspielen. Deshalb wird nicht vorwärts von der Periode, sondern rückwärts von der nächsten Blutung gerechnet: Eisprung = Blutungsbeginn plus Zykluslänge minus 14 Tage.

Fruchtbar ist nicht nur der Eisprungtag selbst. Spermien bleiben im weiblichen Körper bis zu fünf Tage befruchtungsfähig, die Eizelle nur etwa 24 Stunden. Die Fachliteratur nennt deshalb sechs fruchtbare Tage – die fünf Tage vor dem Eisprung und den Eisprungtag. Der Kalender markiert zusätzlich den Folgetag als Sicherheitspuffer, weil sich der genaue Zeitpunkt des Eisprungs zu Hause nicht stundengenau bestimmen lässt. Am höchsten ist die Wahrscheinlichkeit an den beiden Tagen unmittelbar vor dem Eisprung und am Eisprungtag.

Über die reine Terminrechnung hinaus zeigt die Seite drei Daten, die bei Kinderwunsch besonders häufig gesucht werden: das Einnistungsfenster sechs bis zwölf Tage nach dem Eisprung, den Tag, ab dem ein Schwangerschaftstest aussagekräftig ist, und den voraussichtlichen Geburtstermin, der die Abweichung Ihrer Zykluslänge von 28 Tagen berücksichtigt. Alle Termine der nächsten sechs Zyklen lassen sich als .ics-Datei in Google Kalender, Apple Kalender oder Outlook übernehmen oder als CSV-Tabelle herunterladen.

Alle Berechnungen laufen im Browser. Ihre Zyklusdaten werden nicht übertragen, nicht gespeichert und nicht mit einem Konto verknüpft. Wichtig bleibt: Ein Kalenderrechner bildet den Durchschnittsfall ab. Stress, Krankheit, Reisen oder das Absetzen hormoneller Verhütung können den Eisprung um mehrere Tage verschieben. Zur Verhütung ist die Methode nicht geeignet, und sie ersetzt keine ärztliche Beratung.

Anwendungsfälle

Kinderwunsch: die fruchtbaren Tage der nächsten sechs Zyklen auf einen Blick sehen und als .ics in Google oder Apple Kalender übernehmen.
LH-Ovulationstests richtig timen – Teststreifen ab etwa vier Tagen vor dem berechneten Eisprung einsetzen statt aufs Geratewohl.
Ein Zyklusprotokoll für den Termin in der Frauenarztpraxis oder Kinderwunschklinik vorbereiten, inklusive CSV-Tabelle der nächsten Prognosen.
Urlaub, Umzug oder Dienstreise so legen, dass sie nicht mitten ins fruchtbare Fenster fallen.
Nach dem Absetzen der Pille beobachten, wie sich die Zykluslänge einpendelt, und die Prognose Monat für Monat nachjustieren.

Anleitung

1

Tragen Sie im Feld „Erster Tag der letzten Periode“ den Tag ein, an dem Ihre letzte Blutung begonnen hat – nicht den Tag, an dem sie endete.

2

Stellen Sie den Regler „Zykluslänge“ auf Ihren Durchschnitt zwischen 21 und 35 Tagen; der eingestellte Wert steht rechts neben dem Regler.

3

Lesen Sie auf der rosa Karte die fruchtbarsten Tage und das geschätzte Eisprungdatum ab – beides aktualisiert sich sofort bei jeder Änderung.

4

Im Fruchtbarkeitskalender sind Periodentage rot, das fruchtbare Fenster hellrosa und der Eisprungtag kräftig rosa markiert; die erwartete nächste Periode ist hell umrandet und der heutige Tag hat einen blauen Rahmen. Jeder Monat trägt seine eigene Überschrift.

5

Prüfen Sie die Kacheln darunter: nächste Periode, Beginn und Ende der fruchtbaren Phase, Einnistungsfenster, der Tag, ab dem ein Schwangerschaftstest sinnvoll ist, und der voraussichtliche Geburtstermin.

6

Laden Sie mit „Kalender exportieren (.ics)“ die Termine der nächsten sechs Zyklen herunter oder holen Sie sich die Tabelle über „CSV herunterladen“.

Profi-Tipps

  • Zykluslänge richtig zählen: vom ersten Blutungstag bis zum Tag vor der nächsten Blutung. Nehmen Sie den Durchschnitt aus drei bis sechs Zyklen, nicht den letzten Einzelwert.
  • Bei schwankenden Zyklen zweimal rechnen: einmal mit Ihrem kürzesten, einmal mit Ihrem längsten Zyklus. Der Bereich zwischen beiden Ergebnissen ist Ihr realistischer fruchtbarer Zeitraum.
  • Ein LH-Anstieg im Ovulationstest kündigt den Eisprung 24 bis 36 Stunden vorher an – das ist das genaueste Signal, das Sie zu Hause selbst messen können.
  • Die Basaltemperatur bestätigt den Eisprung nur rückwirkend. Messen Sie morgens vor dem Aufstehen, immer zur gleichen Zeit und mit demselben Thermometer.
  • Verschieben sich Blutungsbeginn oder Zykluslänge, tragen Sie die neuen Werte ein und exportieren Sie den Kalender erneut – die Prognose der sechs Folgezyklen rechnet sich sofort mit.

Häufig gestellte Fragen

In aller Regel nicht. Sieben Tage vor der erwarteten Blutung befinden Sie sich mitten in der Lutealphase: Der Eisprung liegt dann bereits rund eine Woche zurück und die Eizelle ist längst nicht mehr befruchtungsfähig. Nur wenn sich der Eisprung unerwartet nach hinten verschoben hat, kann eine Empfängnis in diesem Zeitraum noch möglich sein.

Ja, bei kurzen Zyklen. Spermien überleben bis zu fünf Tage im Körper. Endet die Blutung bei einem 21-Tage-Zyklus an Tag 4, folgt der Eisprung schon an Tag 7 – Verkehr an Tag 3 fällt damit genau ins fruchtbare Fenster. Bei einem 28-Tage-Zyklus, in dem der Eisprung erst an Tag 14 liegt, ist das dagegen sehr unwahrscheinlich.

An den beiden Tagen unmittelbar vor dem Eisprung und am Eisprungtag selbst. Über den gesamten Zyklus gerechnet liegt die Wahrscheinlichkeit bei Frauen zwischen 20 und 30 Jahren laut BZgA bei etwa 30 Prozent pro Zyklus; außerhalb des fruchtbaren Fensters geht sie gegen null. Der Rechner nennt diese Tage oben als „Fruchtbarste Tage“ und hebt sie im Kalender rosa hervor.

Ja. Bei einer Zykluslänge von 24 Tagen fällt der Eisprung rechnerisch genau auf Tag 10 nach dem Blutungsbeginn. Auch in längeren Zyklen kann er nach Krankheit, Stress oder einer Zeitumstellung vorverlegt sein. Stellen Sie den Zykluslängen-Regler auf Ihren tatsächlich kürzesten Zyklus, um diesen Fall im Kalender abzubilden.

Ein Teil der Frauen bemerkt einen einseitigen Mittelschmerz im Unterbauch, der von wenigen Minuten bis zu zwei Tagen anhalten kann. Weitere Zeichen sind klarer, spinnbarer Zervixschleim, eine leichte Zwischenblutung und Brustspannen. Diese Signale treten aber nicht in jedem Zyklus auf – deshalb ergänzt der Rechner sie um ein berechnetes Datum.

Nein. Die Eizelle ist nur 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig; 48 Stunden nach dem Eisprung ist das fruchtbare Fenster dieses Zyklus geschlossen. Der Rechner markiert vorsichtshalber noch den Folgetag, weil der exakte Zeitpunkt des Eisprungs zu Hause nicht stundengenau bestimmbar ist. Der übernächste Tag zählt nicht mehr dazu.

Die meisten Schwangerschaften entstehen in den ersten sechs Monaten. Bei regelmäßigem ungeschütztem Verkehr werden laut BZgA innerhalb eines Jahres im Schnitt 75 von 100 der 30-jährigen, 66 von 100 der 35-jährigen und 44 von 100 der 40-jährigen Frauen schwanger. Als normale Wartezeit gilt medizinisch ein Jahr; ab 35 Jahren wird eine ärztliche Abklärung schon nach sechs Monaten empfohlen.

Aus dem geplatzten Follikel entsteht der Gelbkörper, der Progesteron bildet. Die Basaltemperatur steigt um 0,2 bis 0,5 °C, der Zervixschleim wird wieder zäh. Kommt es zur Befruchtung, nistet sich die Eizelle 6 bis 12 Tage nach dem Eisprung in der Gebärmutterschleimhaut ein – erst danach bildet der Körper hCG, das ein Schwangerschaftstest nachweisen kann.

Nein. Kalenderbasierte Methoden gelten als unsichere Verhütung: Der Eisprung kann sich durch Stress, Krankheit oder Reisen um mehrere Tage verschieben, und Spermien überleben bis zu fünf Tage. Es gibt keinen Zyklustag, an dem eine Schwangerschaft zu 100 Prozent ausgeschlossen ist. Sprechen Sie über Verhütung mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.

Nein. Periodendatum und Zykluslänge werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet – es gibt keinen Server-Aufruf, kein Konto und kein Cookie mit Ihren Zyklusdaten. Auch die .ics- und die CSV-Datei entstehen lokal auf Ihrem Gerät. Schließen Sie den Tab, sind die Eingaben weg; laden Sie den Kalender-Export herunter, wenn Sie die Termine behalten möchten.

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